Schulsozialarbeit
Unser Schulsozialarbeiter Adrian Pogorzelski ist Ansprechpartner für alle Lernenden, Lehrkräfte und Eltern, insbesondere für folgende Themen:
- Prävention, Beratung und Intervention, Weiterweisung (z.B. mentale Gesundheit, Mobbing, Substanz- und Medienkonsum)
- Klassenklima
- Demokratie an der Schule (Klassenrat, Schülerrat)
Über mich
Ich bin seit Oktober 2024 am Gymnasium als Sozialarbeiter (B.A.) mit staatlicher Anerkennung und bemühe mich nach bestem Wissen und Gewissen, zu einer positiven Schulkultur beizutragen und bei Themen und Anliegen, welche als Aufträge für Soziale Arbeit verstanden werden können, mit meiner Expertise bestmöglich zu unterstützen und zu Hilfe zur Selbsthilfe zu befähigen. Dies verfolge ich mit einer professionellen Haltung, die auf dem systemischen Paradigma basiert. Ich weite also den Blick über das Individuum hinaus und berate auf Basis von Akzeptanz, Wertschätzung und Freiwilligkeit mit einem ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz.
Zur Struktur
Schulsozialarbeit ist eine Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe (hauptsächliche Rechtsgrundlage: §§ 1, 13a SGB VIII) und soll die Entwicklung junger Menschen und ihr Aufwachsen fördern und begleiten. Die Stelle in Landsberg wird über das ESF Plus-Projekt "Schulerfolg sichern" von der Europäischen Union, dem Land Sachsen-Anhalt und dem Saalekreis finanziert. Sie ist beim Trägerwerk Soziale Dienste Sachsen-Anhalt GmbH angesiedelt (im Gegensatz etwa zu Lehrkräften, die vom Land beschäftigt werden). Daher ist Schulsozialarbeit als integrativer, aber auch eigenständiger Bestandteil des Systems Gymnasium Landsberg anzusehen. Hier soll sie die präventiven, integrativen und kurativen Handlungsmöglichkeiten erweitern und zur Sicherstellung des Kindeswohls an Schule beitragen (§ 1 Abs. 4b SchulG LSA). Die Schulsozialarbeit ist zudem Akteur im Rahmen des Kinderschutzes an der Schule (§ 8a Abs. 3 SGB VIII i. V. m. § 4 KKG)
Der Schulsozialarbeiter unterliegt der Schweigepflicht (§ 203 Abs. 1 StGB). Ausnahmen ergeben sich aus einer Gefahr für Leib und Leben, insbesondere bei Gefährdung anderer (§§ 34, 138 StGB). Als Eltern haben Sie ein Auskunftsrecht gegenüber der öffentlichen Jugendhilfe (= dem Jugendamt; § 8 Abs. 3 SGB VIII) und Lehrkräften.
Integrativer Spielenachmittag am 29.02.2024
Am 29. Februar fand am Gymnasium Landsberg ein integrativer Spielenachmittag statt, der Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine, Polen, Armenien und Deutschland zusammenbrachte. Insgesamt nahmen 35 Personen an der Veranstaltung teil, zu der einige deutsche Schulkameraden von ihren internationalen Mitschülern eingeladen worden waren. Der Schulsozialarbeiter Herr Foltyn sowie die Lehrkräfte Frau Kinkal und Frau Kreft-Tricot unterstützten das Event tatkräftig.
Auf dem Programm standen verschiedene Wettspiele, die Teamgeist und Geschicklichkeit förderten, wie zum Beispiel das Schichten von Strohhalmen und das sogenannte Planen-Tanzen. Musik erfüllte den Raum und sorgte für eine ausgelassene und fröhliche Atmosphäre. Ein Highlight des Nachmittags war das Kuchenbuffet, das mit traditionellen Köstlichkeiten aus der Ukraine und Armenien die Geschmackssinne der Teilnehmer verwöhnte. Die Schüler und Schülerinnen genossen den Nachmittag sichtlich und es wurde viel gelacht und gescherzt. Die Ziele dieses Spielenachmittags, die bessere Integration und Sprachförderung durch gemeinsames Erleben zu fördern sowie kulturelle Barrieren abzubauen und Freundschaften zu stärken, wurden erfolgreich umgesetzt. Alle Beteiligten freuen sich sicherlich auf eine nächste Gelegenheit, solch ein bereicherndes Miteinander fortzuführen.
„Für mich Nachmittag war gut gute spiele, lecker essen. Und so waiter, und ich habe auch spaß gemacht. Noch mit T. habe ich ein bisschen gesprochen, für mich Nachmittag war super." A. (Ukraine)
„Mein Nachmittag war gut. Ich habe lecker gegessen. Da war Apfelkuchen, Käsekuchen und viel Getränken. Wir haben Spiel gespielt, getanzt und gesungen." D. (Ukraine)
13. Juni 2025 - Integrationsprojekt 2. Auflage
.jpg)
Wie im letzten Jahr startete wieder ein Integrationsprojekt um ausländische und deutsche Lernende spielerisch näher zu bringen.
Es richtete sich diesmal besonders an die Stufen 5, 6 und 7 in Form von zwei Spielstunden, vorbereitet vom Schulsozialarbeiter Herrn Pogorzelski und der DaZ-Lehrerin Frau Kreft-Tricot. Im Vorfeld wurden Einladungen in deutscher Sprache für die deutschen Gäste geschrieben sowie zu Hause fleißig landestypische Gerichte vorbereitet. Die Gäste brachten Dekoration und äußerst gute Laune mit. Zunächst wurden Spiele gemacht, welche die einen mit den anderen in einfacher Sprache bekannt machten. Anschließend ging es um Geschicklichkeit in komplett gemischten Gruppen. Die gute Stimmung wurde untermalt mit wechselnder Musik aus der Ukraine, aus Pakistan und aus Deutschland.
Abgerundet wurden die Stunden durch das äußerst üppige und vielseitige Buffet mit vielen interessanten Leckereien, die auch kurz vorgestellt worden. Eine schöne Gelegenheit, auch hier in ein einfaches Gespräch zu kommen und auf eine neue Auflage im nächsten Jahr zu hoffen.

