Begabungsförderung im Bereich der Gesellschaftswissenschaften
Schwerpunkt: Geschichte/Sozialkunde/Wirtschaft

Unser Konzept: Der "Gesellschaftswissenschaften-Track"

In dieser Übersicht sind die begabungsfördernden Maßnahmen der einzelnen Jahrgänge und Fächer dargestellt.

Dabei handelt es sich teils um bereits bestehende und teils um geplante Projekte. Die finale Etablierung des Gesamtkonzepts ist in den Schuljahren 2026/27 und 2027/28 anvisiert.

 

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Vergessene Orte: Die Klasse 8b erforscht Lost Places in Landsberg und wird dabei vom MDR begleitet

lost_places_buergerprojekt_106_resimage_v_variantbig24x9_w_1792.jpgBildrechte: MDR/Uli Wittstock

 

Über eine Initiative von Herrn Herting, Lehrkraft für Geschichte an unserer Schule, wird in folgenden Beiträgen im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) berichtet:

 

Filme und Podcasts der Schülerinnen und Schüler

 

MDR-Artikel

 

MDR-Bericht

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Erinnern für die Zukunft – Geschichte erleben und begreifen

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchte der 9. Jahrgang die Euthanasie-Gedenkstätte Bernburg – einen Ort, der an die schrecklichen Verbrechen der NS-Zeit erinnert. Durch das Erarbeiten von Präsentationen und eine Führung durch die noch gut erhaltenen Räume konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur über die Vergangenheit lernen, sondern sie auch erleben. Der direkte Einblick in diesen historischen Ort machte das Ausmaß der Gräueltaten greifbar und regte zum Nachdenken über Verantwortung, Menschlichkeit und Zivilcourage an.

Solche Lernorte sind entscheidend, um Geschichte nicht nur zu verstehen, sondern auch nachzuempfinden – als Grundlage für demokratisches Handeln heute.

Gedenkstättenfahrt Mauthausen

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Im Oktober 2023 wurde durch Frau Ledig und Frau Piehl eine Gedenkstättenfahrt unter dem Titel „Nachhaltig an die NS-Zeit erinnern“ initiiert. Schnell fanden sich viele Interessierte aus dem 9. und 10. Jahrgang, sodass ab November 2023 die Vorplanungen gemeinsam durchgeführt werden konnten. Dabei war es beiden Lehrkräften wichtig, uns in die Planung einzubinden.

So überlegten wir uns Ideen für mögliche Tagesausflüge und Produkte, die wir während der Tage gestalten wollten. Am Anfang hatten wir echt Sorgen, ob es nicht zu langweilig werden würde oder unsere Unterkunft nicht so sauber sein könnte. Beides ist zum Glück nicht eingetreten. Es waren sehr volle Tage, an denen wir aber viel lernen durften und immer wieder neu schockiert waren über die Zeit und die Ereignisse. Es hat uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, dass Jugendliche in unserem Alter auch außerhalb des Geschichtsunterrichts mit diesem Thema konfrontiert werden. Die intensiven Reflexionszeiten an jedem Abend fanden wir manchmal sehr anstrengend, aber wir haben bemerkt, dass es dort wirklich um uns und unsere Ideen, Gedanken, Gefühle und Sorgen ging. Jede Frage konnte uns beantwortet werden und gemeinsam haben wir viel dazu gelernt.

Die Tage waren am Ende immer lang und mit Informationen gefüllt, aber am Ende glauben wir, dass ein Großteil wieder mitfahren würde. Deswegen hoffen wir, dass Frau Ledig, Herr Bretschneider und Frau Piehl gemeinsam mit unserer Begleiterin Frau Reinicke und den nächsten Jahrgängen wieder eine so tolle Fahrt gestalten werden.

 

Der Abschluss stellte ein Gallerywalk dar, auf dem wir unsere Präsentationen, Plakate, Quizzes, Fotobücher und selbstgemalten Bilder allen Interessierten der Schule vorstellten. Wir waren stolz auf die rege Teilnahme und danken dem Jahrgang 11 für die tolle kulinarische Verköstigung während des Abends.

 

Also liebe Schüler und Schülerinnen – wenn es von Frau Piehl, Frau Ledig oder Herr Bretschneider heißt: „Wir wollen wieder eine Fahrt planen.“ – Dann meldet euch direkt an. Wir werden diese Fahrt nicht vergessen und am Ende sind auch tolle Freundschaften entstanden.

Die Gedenkstätte „Mauthausen“ – einer unserer zentralen Arbeitsorte für die TageIn einer der Reflexionsrunden klärten wir, was eigentlich einen guten Guide ausmacht. Im Laufe der Tage lernten wir schnell, dass das gar nicht so leicht ist und der Name „Führer“ fanden wir auch ganz schnell sehr unpassend!Nach den Tagen wissen wir, was Reflexion bedeutet und wie viel es wert sein kann.Unsere Lehrkräfte, die wir teilweise ganz schön beanspruchten ;)Reger Andrang bei unserem Abschluss-Gallerywalk „Nachhaltig an die NS-Zeit erinnern“ 

Beispielprodukt


 

 

 


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